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Im Ionenbeschleuniger werden beliebige Versuchsproben mit geeichten Stoffen verglichen. Die Atome der Stoffe werden durch eine Induktionsspannung von drei Millionen Volt angetrieben wobei für die Messung schadhafte Moleküle ausgeschlossen werden. "Vorteilhaft an der Anlage am Wiener Institut ist, dass diese für nahezu alle Arten von Stoffen geeignet ist", so Kutschera. "Es existiert nichts außer Atomen und leerem Raum", formulierte vor rund 2.400 Jahren Demokrit von Abdera. Heute ist dieses Wissen weitgehend bestätigt und Ausgangspunkt für weitere Forschungen. Ziel der Arbeiten am Institut für Isotopenforschung und Kernphysik sei laut Kutschera die "Erde besser zu verstehen". Durch genaue Analysen der Vergangenheit werde auf zukünftige Entwicklungen geschlossen. Der Teilchenbeschleuniger VERA wird BesucherInnen während der ScienceWeek@Austria von Professor Kutschera am Institut für Isotopenforschung und Kernphysik kostenlos vorgeführt. (Informieren Sie sich unter der Wiener Telefonnummer 4277-51701.) Details zum Thema finden Sie auf der Homepage des Instituts für Isotopenforschung und Kernphysik. [text: am; red.: mn, ug] |